gototopgototop
Was meinen Sie?

Wo und wann essen Sie am liebsten?
 
An-/Abmeldung



Die Registrierung ist kostenlos, nicht zwingend und unverbindlich.
Wir haben 78 Gäste online

IHRE EIGENE ANLEITUNG HIER EINFÜGEN

Arbeit

Interesse zeigen lohnt sich, wenn man neu anfängt

Es ist Zeit zu beginnen (Bild: LeseWie.com)Es ist oft so, man kommt am ersten Tag zur Arbeit oder Praktikumsstelle und fühlt sich einsam und unnütz, man weiß nicht was man machen soll, wen soll man fragen, weil man neu hier ist. Zum Glück ist es so nur in der ersten Zeit, danach spielt sich wieder alles ein. Trotzdem, wenn es die Möglichkeit gibt, sich diese unangenehmen Momente zu ersparen, soll man die nutzen. Hier finden Sie ein paar Tipps, die dabei helfen können, vorausgesetzt, Sie haben schon mit Ihrem Arbeitgeber die Formalitäten abgesprochen und alles geklärt, auch wo Sie anfangen sollen und Ihre Aufgaben.

1. Machen Sie sich ein Bild über den Betrieb, nicht nur nach dem Gespräch, sondern schauen Sie über Ihre zukünftige Praktikumsstelle oder Arbeitsstelle im Internet nach. Heutzutage haben alle Betriebe ihre eigenen Internetseiten, wo meistens eine allgemeine Information drauf steht.

2. Kommen Sie am ersten Tag fünfzehn Minuten früher, um Mitarbeiter kennen zu lernen, um sie später bei der Arbeit nicht zu stören.
Noch besser, wenn es Ihnen möglich und erlaubt ist, persönlich einen Tag davor, das Team zu besuchen, sich vorstellen, über sich kurz erzählen, selbst alles sehen, und mögliche Fragen stellen. So sparen Sie sich am nächsten Tag die Vorstellung und werden sich viel entspannter fühlen, weil Sie man hier schon kennt.
Achten Sie nur darauf, dass viele Betriebe Schichtarbeit haben, und wenn Sie, zum Beispiel, am nächsten Tag zur Frühschicht kommen sollen, dann wäre es sinnvoll, Ihren Besuch auch für die Frühschicht zu planen.

3. Verspäten Sie sich nicht am ersten Tag und natürlich an den anderen Tagen auch nicht. Es wird Ihnen selbst sehr peinlich und natürlich wird ein erstes negatives Bild über Sie gemacht.

4. Stellen Sie sich vor, wer Sie sind, was Sie hier machen, welche Aufgaben Sie haben etc. Warten Sie nicht, dass jemand zu Ihnen kommt und fragt wer Sie sind, die Stamm-Mitarbeiter haben ihre Arbeit zu erledigen und haben oft keine Zeit oder auch kein Interesse, jemanden kennen zu lernen. Deswegen, das ist Ihre Aufgabe, am ersten Tag (oder am Tag davor) sich bei jedem Mitarbeiter, natürlich nur die, mit denen Sie zu tun haben werden, vorzustellen. Das ist eine aufwändige Aufgabe, die sich aber lohnt, weil so werden Sie in der ersten Zeit beschäftigt und gleichzeitig gewinnen Sie Vertrauen und Interesse.

5. Seien und bleiben Sie immer freundlich, egal welche Kräfte es Sie kostet oder ob Sie schüchtern sind oder nicht, doch alles ohne Schmeichelei oder unnötige Komplimente. Seien sie einfach Sie selbst, ein Mensch der Freundlichkeit und Offenheit ausstrahlt.

6. Klären Sie schon vorher, wenn es möglich ist, an wen Sie sich wenden können bei bestehenden Fragen. Meistens werden die Menschen mehr willkommen sein, die Fragen stellen, als die, die die ganze Zeit irgendwo stillstehen. Scheuen Sie sich nicht wirklich Fragen zu stellen, wenn Sie welche haben.

7. Zeigen Sie Interesse, auch wenn es Ihnen gar nicht interessant ist. Sie wissen es wahrscheinlich nicht, aber sie werden die ganze Zeit beobachtet und beurteilt, und wenn sie kein Interesse an der Tätigkeit zeigen, dann werden Sie bestimmt nicht positiv beurteilt. Zeigen Sie Interesse indem Sie sich umschauen, bei bestimmten Handlungen dabei sind oder stellen die Fragen.

8. Seien Sie nicht aufdringlich, haben Sie Taktgefühl, wann Sie die Mitarbeiter von der Arbeit ablenken können, um etwas zu fragen, immer eine passende Zeit dafür wählen. Dafür müssen sie immer bei der Arbeit anwesend sein, beobachten was im Betrieb los ist, welche Momente sind entspannt und in welchen Sie lieber von der Seite beobachten.

9. Auch wenn Sie den Arbeitsablauf besser kennen, irgendwo besser gesehen oder darüber gelesen haben, behalten Sie Ihre Kritik lieber für sich, oder lassen Sie sie für ein paar Monate später. Die Besserwisser, die am ersten Tag ihr Wissen präsentieren und die andere Mitarbeiter belehren, müssen später mit Mobbing oder Missachtung von Seiten des Personals rechnen.

10. Sie haben bestimmt schon gehört, dass Handys nicht auf den Arbeitsplatz gehören, wenn diese von vornherein nicht zur den Arbeitsaufgaben gehören. Lassen Sie das Handy in Ihrer Tasche und holen Sie es nur während der Pause raus. Gespräche mit dem Handy während der Arbeitszeit, wenn es nicht dazu gehört, nicht nur verboten, sondern zeigen Ihr Desinteresse an der Arbeit und Respektlosigkeit gegenüber den Mitarbeitern, was sich natürlich später im Verhalten zu Ihnen zeigt.

11. Seien Sie natürlich und entspannt, versuchen Sie nicht gleich ein Freund von allen zu sein. Interesse, Neugier, Freundlichkeit etc., soll ein vernünftiges Mittelmaß haben. Stellen Sie sich selbst an die Stelle der Mitarbeiter vor, die hier schon lange arbeiten, wie Sie einen Neuling sehen möchten, wie sollen sie/er sich aus Ihren sich verhalten, so sollen Sie sich auch verhalten – menschlich und natürlich. Wählen Sie eine goldene Mitte.

12. Ihr erster Arbeitstag ist vorbei. Jetzt müssen Sie auch etwas Wichtiges nicht vergessen, und zwar - sich von den Mitarbeitern verabschieden. Das ist das, was den letzten Strich zu Ihrer Beurteilung im Team macht, und wenn Sie ohne Abschied gehen, dann kann es sein, dass Sie den ganzen schwer verdienten positiven Endruck in einer Minute zunichte machen. Machen Sie es nicht, nehmen Sie sich eine Minute um sich von den Mitarbeitern zu verabschieden, um morgen nicht wieder von vorne alles anzufangen. Hinterlassen Sie von sich möglichst nur positive Eindrücke.

Addthis

 

Kommentar schreiben

Sicherheitscode
Aktualisieren

 

 

Mobille LeseWie

Alle, auf LeseWie.com aufgeführten, Anleitungen / Beiträge vertreten nur die Meinung des Autors. Alle Handlungen, nach den auf LeseWie.com aufgeführten Anleitungen, sind auf eigene Gefahr und Verantwortung! Lesen Sie bitte die Nuntzungsbedingungen

Alle Bilder und Texte auf LeseWie unterliegen dem Urheberrecht